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Februar 4, 2016 Comments (0) Allgemein, Freizeit, Jugendkultur, Jugendmarketing, Mediennutzung, News, Trends

YouTube als Hauptberuf?

YouTube – Kaum eine andere Internetplattform hat in den letzten Jahren so einen extremen Aufschwung verzeichnen können wie das Videoportal des US-amerikanischen Unternehmens YouTube, LLC, Tochtergesellschaft von Google. Im Jahr 2014 machte YouTube etwa 4 Mrd. US-Dollar Umsatz: Tendenz steigend. 

Und auch aktuellere Zahlen aus dem Jahr 2015 zeigen, dass sich YouTube auch jetzt noch in einer rasanten Wachstumsphase befindet. Mehr als eine Milliarde Menschen greifen auf die Plattform zurück, die tägliche Anzahl an YouTube-Nutzern ist seit März 2014 um 40 % gestiegen. Bis 2017 sollen Videos für 69 Prozent des gesamten Internet-Traffics verantwortlich sein, heißt es in einer Studie von Cisco. Mit Wachstumsraten von 13,2 Prozent im Jahr sind Online-Videos der am schnellsten wachsende Bereich im Internet.

Klar, dass YouTube von Unternehmen schnell als Werbeplattform erkannt wurde und immer mehr genutzt wird. Hier und heute soll es allerdings um die Privatpersonen gehen, die ihr Leben mit anderen Nutzern teilen, dadurch teilweise Millionen Klicks auf ihre Videos generieren und eine neue Art des sozialen Lebens geschaffen haben.

Doch warum startet man einen eigenen Kanal? Zum einen ist es sicherlich der Wunsch nach Anerkennung. Natürlich freut man sich, wenn man nach einem online gestellten Video positive Kommentare über sich lesen kann. Außerdem kann man durch seine Videos auch viele Menschen inspirieren und ihnen helfen. YouTube schafft eine Form des sozialen Zusammenseins von Gesellschaft, die eben nicht persönlich, sondern digital ist.

Doch ist man vielleicht mal mit einer kleinen Anzahl an Followern gestartet, kann sich der eigene Channel auch schnell zu einer wahren Goldgrube entwickeln.

Den Nerv der Zeit erkennen, treffen und nutzen – Y-Titti, LeFloid, Die Lochis, Gronkh, BibisBeautyPalace oderDagiBee sind nur einige der bekanntesten YouTuber Deutschlands, die so viele Klicks auf ihren Videos haben, dass sie, mit Google als Partner, Werbeplätze verkaufen können, die neben dem Channel dann eingeblendet werden. Der Großteil dieser Werbeinnahmen geht direkt an die Macher, ein kleiner Rest dann an YouTube. Je erfolgreicher der Kanal, desto größer die Werbeeinnahmen.

Des Weiteren nutzen auch viele Unternehmen die Macht der erfolgreichen YouTuber. Durch Kooperationen und Geschenke, die durch geschicktes Platzieren dann in den Videos der Internet-Stars landen, ziehen beide Parteien einen Vorteil aus so einer Partnerschaft. Das Unternehmen erreicht die junge Zielgruppe mit ihren Produkten und die YouTuber verdienen mit ihrem Channel weiter Geld.

Und genau das macht den Reiz von YouTube auch für viele junge Leute aus. Man kann mit seinem Hobby bestenfalls Geld verdienen und eine gewisse Berühmtheit erlangen. Egal ob Beauty- oder Fashionqueen, „Let’s Player“, Küchenfee oder Lebenstippsverteiler – wenn man ein Gespür für die Wünsche der Nutzer hat, kann man viel erreichen.

Um was für Summen es bei YouTube geht, kann man nicht genau sagen. In den Verträgen mit dem Partner Google wird festgehalten, dass man über Geld in der Öffentlichkeit nicht spricht. Nur so viel: Guckt man sich die aktuellen Fotos auf den Instagram-Accounts der Internet-Stars an, dann kann man kriegt man zumindest einen ersten Eindruck davon, wie viel Geld man mit einem YouTube Kanal verdienen kann.

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