YouTube als Hauptberuf?

#9 Glossar Junge Zielgruppe – Heute: Foodporn

Februar 18, 2016 Comments (0) Allgemein, Freizeit, Jugendkultur, News, Trends

Trendwende Ehrenamt – Wie steht es um das freiwillige Engagement junger Erwachsener?  

[Teil Eins]

Ehrenamtliches Engagement und die Kultur der Mitverantwortung bieten heutzutage so viele Möglichkeiten des Auslebens, dass die Schwierigkeit gar nicht mehr darin besteht, eine Möglichkeit des Engagements zu finden, sondern sich zwischen den vielen Angeboten zu entscheiden. Um nur einige wenige Beispiele zu nennen: es gibt Arbeits- bzw. Hochschulgruppen von UNICEF, Amnesty International etc. Man kann kirchliche Jugendgruppen leiten, sich in Sportvereinen engagieren, sich um ältere Menschen kümmern oder sich für die Umwelt einsetzen. Sowohl die Allgemeinheit als auch man selbst profitiert davon, indem man nette Leute mit ähnlichen Interessen kennenlernt. Also eine super Sache!

Auch bei jungen Erwachsenen ist das Thema Ehrenamt angesagt. Genaue Zahlen dazu gibt der erste Engagementbericht, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegeben und 2012 veröffentlicht wurde. Daraus geht hervor, dass im Jahr 2009 mehr als jeder dritte Jugendliche (35%) im Alter von 14-24 Jahren sich ehrenamtlich engagiert hat – eine beträchtliche Zahl und ein Hinweis darauf, wie wichtig diese Zielgruppe für das Ehrenamt ist.

Nichtsdestotrotz: im Vergleich zu den Vorjahren ist die Entwicklung laut dem Engagementbericht leicht rückläufig. Als Gründe hierfür werden neben der fehlenden Zeit und der wachsenden Mobilität auch die gestiegenen Anforderungen an das Berufsleben genannt. Stehen sich also Beruf und Ehrenamt gegenseitig im Weg? Nein, ironischer Weise nicht. Denn auch die Motive der jungen Erwachsenen, sich ehrenamtlich zu engagieren, haben sich verändert. Und so sind heute ehrenamtliche Tätigkeiten häufiger mit der Erwartung verknüpft, der beruflichen Zukunft zu nutzen als noch vor zehn Jahren.

In wenigen Monaten wird der zweite Engagementbericht der Bundesregierung veröffentlicht. Es wird also spannend sein zu sehen, wie sich der Trend weiterentwickelt. Mehr dazu in gibt’s dann in Teil Zwei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.