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November 22, 2016 Comments (0) Allgemein, News, Trends

Stress bei der jungen Zielgruppe nimmt zu

Stress junge Erwachsene

Das Stresslevel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist gestiegen – in den letzten zwei Jahren um über 10 Prozent. Das geht aus der Studie „Zukunft Gesundheit 2016 – Jungen Bundesbürgern auf den Plus gefühlt“ im Auftrag der Schwenninger Krankenkasse hervor.

Laut Umfrage fühlen sich 68 % der Befragten im Alter von 14 bis 34 Jahren oft gestresst, ein Anstieg im Gegensatz zu den Ergebnissen von 2015 (63 %) und 2014 (57 %). Zu den häufigsten Stressfaktoren zählen Beruf oder Studium, es folgen persönliche Probleme die Gesundheit und die Psyche betreffend. Auch die steigende Digitalisierung und die ständige Erreichbarkeit (z. B. über das Smartphone) können zum Problem werden. Fast 30 % der Studienteilnehmer haben das Gefühl, ständig für ihren Arbeitgeber bzw. Ausbildungsbetrieb über digitale Medien erreichbar sein zu müssen.

Insgesamt fühlen sich nur 48 % der 14-17-Jährigen rundum gesund, bei den 18-25-Jährigen sind es nur noch 42 %. Als Hauptgründe für die mangelnde geben die jungen Leute zu wenig Sport (88 %), zu wenig gesunde Ernährung (85 %) und nicht genug Zeit (73 %) an.

Für viele Jugendliche und junge Erwachsene ist außerdem die Gesundheitsvorsorge noch überhaupt kein Thema, die Relevanz steigt mit dem Alter der Befragten. Kümmern sich fast 70 % der 14-17-Jährigen noch überhaupt nicht um ihre Gesundheitsvorsorge, so sind es bei den 18-25-jährigen nur noch 59 %, für die die Gesundheitsvorsorge bisher noch kein Thema war. Bei den 26-34-Jährigen dagegen hat sich ca. die Hälfte schon einmal mit dem Thema beschäftigt. Einig sind sich die Altersgruppen allerdings bei der Frage der Verantwortung. Fast alle (93 %) sind der Meinung, dass jeder Mensch für ein gesundheitsbewusstes Leben selbst verantwortlich sei. Dicht darauf folgt allerdings die Forderung von 89 %, dass der Arbeitgeber ebenfalls dafür sorgen muss, dass die Mitarbeiter regelmäßige Angebote zur Gesundheitsförderung und zur Stressvermeidung erhalten und wahrnehmen können. Auch die Krankenkassen sollten laut Meinung der Befragten mehr Anreize für ein gesundes Leben schaffen (88 %), zum Beispiel durch finanzielle Vorteile.

Der Großteil der jungen Befragten ist also durchaus dazu bereit, gesundheitsbewusster zu leben und mehr Bewegung und gesunde Ernährung in ihren Alltag zu integrieren, um ihr Stresslevel zu senken. Entscheidend sind hier laut Studie der Zeitfaktor sowie ein Entgegenkommen des Arbeitgebers.

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