„Oh du Fröhliche…“ – Entspanntes Weihnachtsshopping?

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Januar 8, 2016 Comments (0) Allgemein, Freizeit, Jugendkultur, News, Trends

Share Economy: Der Trend zum Tauschen und Teilen

Der Trend des Tauschens und des gemeinschaftlichen Konsums ist so interessant wie auch vielfältig und enorm in Mode gekommen – vor allem bei jungen Menschen. Der Grundgedanke ist eigentlich ganz einfach. Dinge werden getauscht oder gemeinschaftlich genutzt. Es geht weniger darum etwas zu besitzen sondern eher darum, etwas zu nutzen. In den verschiedensten Alltagssituationen kann man dieser Idee begegnen: in Form von Carsharing, Foodsharing oder auch Couchsurfing. Ja sogar Plattformen für Desk-Sharing gibt es, bei dem es um die gemeinschaftliche Nutzung von Arbeitsräumlichkeiten geht. Hunderttausende Menschen folgen diesem Trend. Und auch die TIMES thematisiert ihn und zählt den gemeinschaftlichen Konsum zu den zehn großen Ideen, die die Welt verändern können.

Nehmen wir das Carsharing, ein Paradebeispiel der sogenannten Share Economy (übersetzt: Ökonomie des Teilens). Denkt man ein paar Jahre zurück, war Carsharing ein eher unbekanntes Konzept. Sicher war es vorstellbar, ein Auto mit anderen Menschen zu teilen. Aber in einer viel kleineren Dimension, beispielsweise im Kreise der Familie oder dem Freundeskreis. Vielleicht hat man auch an so was wie Autovermietung gedacht. Umständlich im Internet ein Auto aussuchen, reservieren, zu einer Autovermietung fahren, Papierkram ausfüllen – und später das Auto an einem ganz bestimmten Platz wieder abgeben. Kurzfristige Planung und Spontanität? Eher schwierig. Und wie sieht das heute aus? Heutzutage findet man in jeder größeren Stadt mindestens einen Carsharing Anbieter. Kleinstädte oder ländliche Regionen bleiben allerdings eher außen vor. Die größten Anbieter, DriveNow und Car2Go, sind sicherlich dennoch in aller Munde und für viele ein bekannter Begriff. Nach einmaliger Registrierung kann man über eine App dank GPS alle verfügbaren Fahrzeuge in der Nähe sehen. Mit einem Klick reservieren, losfahren und dann abstellen wo man möchte. Und das Beste: man zahlt nur, wenn man das Auto tatsächlich nutzt. Für viele junge Menschen ist dieses Konzept daher besonders attraktiv. Das eigene Auto als Statussymbol? Das war vielleicht mal so, aber heutzutage ist das nicht mehr für alle so wichtig. Werte und Prioritäten verändern sich. Und Technologien wie das Smartphone unterstützen solche Trends in Punkto Handlichkeit enorm.

Sicher, die Beweggründe für das Nutzen von Sharing Angeboten mögen variieren. Wahrscheinlich spielt der Faktor Geldersparnis eine wesentliche Rolle. Aber hinter dem Sharing Konzept steckt so viel mehr als nur das. Man könnte es als eine Gegenbewegung zum Massenkonsum und zur Überflussgesellschaft bezeichnen. Es geht um nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln, um die Reduzierung von Verschwendung sowie die optimale Nutzung von vorhandenen Ressourcen. Und nicht zu vergessen: es ist halt einfach praktisch!

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