Stress junge Erwachsene

Stress bei der jungen Zielgruppe nimmt zu

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#18 Glossar Junge Zielgruppe – Heute: Bambusleitung

Januar 31, 2017 Comments (0) Allgemein, Trends

Fußballer und Polizist vs. Tierärztin und Tierpflegerin

zwei jungs spielen fußball

Bei den Berufswünschen des Nachwuchses zeigen sich nach wie vor alte Rollenklischees. Während bei den Traumberufen der 3- bis 12-jährigen Jungs der Fußballer auf Platz 1 steht (gewählt von 11% der Jungs), gefolgt vom Polizisten (11%) und der Karriere bei der Feuerwehr (9%), sieht bei den gleichaltrigen Mädchen die Reihenfolge ganz anders aus: Sie wären am liebsten Tierärztin (10%), Tierpflegerin (7%) oder Krankenschwester (6%).

Die Traumberufe der Jugendlichen, der 13- bis 19-Jährigen, erscheinen als realistischer, sind aber immer noch von alten Geschlechterrollen geprägt: Während die männlichen Teenager Informatiker (5%), KFZ-Mechaniker (4%) oder Arzt (4%) werden möchten, sind die Traumberufe der Mädchen Lehrerin (7%), Ärztin (5%) oder Krankenschwester (4%). Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Studie, für die durch das Münchner Meinungsforschungsinstitut iconkids & youth insgesamt 1825 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 19 Jahren persönlich befragt wurden.

„Jungs und Mädchen haben zum Teil unterschiedliche Grundbedürfnisse, die sich auch bei ihren Traumberufen zeigen. Während bei Mädchen ganz vorne steht, sich um andere zu kümmern, träumen Jungs eher von Macht und Autorität und davon, ein Gewinner zu sein“, so Ingo Barlovic, Geschäftsführer von iconkids & youth. „Interessanterweise zeigen sich aber auch noch bei Jugendlichen Rollenklischees: Bei den männlichen Teenagern stehen technische Berufe hoch im Kurs, bei den Mädchen eher pädagogische oder helfende.“

Übrigens: Während bei den Mädchen 8% der 3- bis 5-Jährigen Prinzessin werden wollen (in dieser Altersgruppe Platz 2 hinter Tierärztin), sind es bei den 6- bis 9-Jährigen nur noch 1%. „Auch wenn Prinzessinnen in Zeichentrickfilmen und Spielwaren allgegenwärtig sind, sind Mädchen diesem ‚Beruf‘ schon sehr früh entwachsen“, meint dazu Ingo Barlovic.

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