November 17, 2017 Comments (0) Statistik

Jugendlichen ist ihr Umfeld besonders wichtig

Freunde - Jugendlichen ist ihr Umfeld besonders wichtig

Jungen Menschen ist im Leben besonders das soziale Umfeld wichtig. Das zeigt eine Statistik zur Werteorientierung von Menschen zwischen 12 und 25 Jahren. Demnach hängt ein glückliches Leben weniger von der eigenen Karriere als von Beziehungen ab.

Für das Lebensglück junger Menschen spielen vor allem soziale Aspekte eine wichtige Rolle. Die häufigste Antwort auf die Frage, was für sie „persönlich besonders wichtig“ ist, lautet bei 97 Prozent der Befragten „gute Freunde haben, die einen anerkennen“. Gefolgt wird diese Aussage von „einen Partner haben, dem man vertrauen“ kann (93 Prozent). Auch die auf Platz drei liegende Antwort „ein gutes Familienleben führen“ geht mit 90 Prozent in dieselbe Richtung.

Statistik der Werteorientierung

(c): Statista

Hauptsache das Umfeld stimmt

Selbstverwirklichung und Karriere machen ist den Befragten zwischen 12 und 25 Jahren deutlich weniger wichtig als das soziale Umfeld. Zwar steht auch die Aussage „eigenverantwortlich leben und handeln“ mit 88 Prozent hoch im Kurs. Auf Platz fünf befindet sich jedoch eine weitere Antwort, die sich auf zwischenmenschliche Verbindungen bezieht: „Viele Kontakte zu anderen Menschen haben“. Fest verankert in einem sozialen Umfeld zu sein scheint somit die entscheidende Komponente im Lebensglück junger Menschen. Stress im Job? Der Partner fängt einen auf. Die Arbeit macht keinen Spaß? Solange der Freundeskreis da ist, kein Problem.

Sich dem Karrieredruck entziehen

Jugendliche scheinen sich gleichzeitig dem Karriere- und Leistungsdruck der heutigen Zeit ein Stück weit entziehen zu wollen. Die Antwortmöglichkeit „Macht und Einfluss haben“ liegt mit gerade einmal 33 Prozent abgeschlagen auf den hinteren Rängen. Bei häufig nur noch zwölf Schuljahren bis zum Abitur und womöglich einem Masterabschluss mit gerade 23 Jahren treten viele scheinbar wieder auf die Bremse. Das Rückorientieren zum G9-Schulsystem und die häufiger werdenden Bundesfreiwilligendienste passen zu dieser Entwicklung.

Alles kann, nichts muss

Eines wurde außerdem deutlich: Junge Menschen orientieren sich in ihrem Handeln nicht an Gewohntem und Vorgelebten. Auf den letzten Plätzen liegen „am Althergebrachten festhalten“ (25 Prozent) und „das tun, was die anderen auch tun“ (20 Prozent).

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