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Schulen fehlt Geld für digitale Bildung

Dezember 19, 2017 Comments (0) Mediennutzung

Jugendliche werden mit Native Advertising getäuscht

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Redaktionelle Inhalte und Werbeformate wie Native Advertising können von jugendlichen Mediennutzern kaum unterschieden werden. Das sind die Ergebnisse einer Studie, die im Rahmen des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Zürich durchgeführt wurde.

Native Advertising ist eine Form von Werbung im Internet und in Printmedien, bei der werbliche Inhalte im Stil redaktioneller Beiträge aufbereitet werden. Die Studie hat untersucht, inwiefern Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 16 Jahren journalistische Artikel von Inhalten mit Werbecharakter unterscheiden können. Dazu bekamen 79 Jugendliche verschiedene Texte vorgelegt. Bei einigen dieser Ausschnitte handelte es sich um redaktionelle Beiträge, bei anderen hingegen um Native Advertising.

Fehlende Medienkompetenz der Jugendlichen

Nur 40 Prozent der befragten Jugendlichen aus Sekundarschulen und Gymnasien konnten den Unterschied zwischen journalistischen und gesponserten Beiträgen erkennen. Unterteilt man die Ergebnisse zwischen den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums und der Sekundarschule, so erkannten 55 Prozent der Gymnasiasten die Werbebeiträge. Bei den Sekundarschülerinnen und -Schülern waren es hingegen nur 23 Prozent.

Der Hauptgrund für die ausgebliebene Identifikation von werblichen Beiträgen bestand darin, dass das Medium von den Schülerinnen und Schülern als vertrauenswürdig eingestuft wurde. Des Weiteren begründeten sie ihre Entscheidung wie folgt: „Es handelt sich nicht um Werbung, weil etwas Wahres erzählt wird.“

Anscheinend wird die Kennzeichnung „Sponsored Content“, die werbliche Beiträge markiert, übersehen. Klassische Werbebanner wurden hingegen von fast allen Jugendlichen richtig erkannt.

 

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