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Facepalm

#19 Glossar junge Zielgruppe – Heute: Facepalm

März 7, 2017 Comments (0) Allgemein, Freizeit, Jugendmarketing, Mediennutzung, Trends

Jugendliche werden Lieblingsmarken untreu

Kaufentscheidung

Je jünger die Zielgruppe, desto geringer ist meistens noch die Bindung an bestimmte Marken. Deshalb überrascht es nicht, dass gerade Jugendliche und junge Erwachsene dazu neigen, ihre Lieblingsmarke häufiger zu wechseln als andere. Ausschlaggebend hierfür sind für die jungen Leute vor allem Kriterien wie Produktqualität, Produktverfügbarkeit, gerechte Arbeitsbedingungen und die Nachhaltigkeit einer Marke. Damit fallen nach außen gerichtete Marketingfaktoren wie die Präsenz einer Marke in sozialen Medien, mobile Apps oder moderne Webseiten eher auf die hinteren Plätze, wenn es um die Entscheidung für oder gegen eine neue Lieblingsmarke geht. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov und der Cloud Supply Chain Plattform GT Nexus, einem Infor Unternehmen.

Dass die jungen Leute häufiger ihre Lieblingsmarke wechseln, ist auch für Senior Marketing Director Boris Felgendreher keine Überraschung. Die Gründe allerdings schon:  „Wenn wir an Millennials denken, dann häufig zuerst an deren Präferenz für die Digitalen Medien. Die Umfrageergebnisse zeigen jedoch, dass diese Altersgruppe viel mehr Wert darauf legt, was hinter den Kulissen passiert – wie ein Unternehmen seine Waren produziert – anstatt sich vom oberflächlichen Glanz einer coolen Webseite oder mobilen App beeindrucken zu lassen.“

Maximal fünf Prozent der 18- bis 34-Jährigen würden sich von Ihrer Lieblingsmarke aufgrund einer fehlenden Präsenz auf sozialen Medien oder einer nicht vorhandenen Webseite trennen. Dagegen würde über ein Viertel der Digital Natives sofort die Marke wechseln, wenn diese in Verbindung mit schlechten Arbeitsbedingungen oder unfairen Löhnen stünde. Auch der Kauf von nicht umweltfreundlichen Produkten kommt für fast 20 Prozent der jungen Erwachsenen nicht in Frage.

Auch wenn die jungen Zielgruppen heutzutage ständig über ihr Smartphone erreichbar sind – Markenentscheidungen treffen Sie alleine aufgrund von digitaler Präsenz deshalb aber noch lange nicht.

 

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