Deutscher Schulpreis

Deutscher Schulpreis 2017

November 10, 2017 Comments (0) News, Personalmarketing

Dem Fachkräftemangel in Unternehmen entgegenwirken

Schwere Zeiten für Unternehmen: Für Betriebe wird es immer schwieriger, ihre offenen Ausbildungsplätze zu besetzen. In fast jedem dritten Unternehmen in Deutschland bleiben Ausbildungsstellen unbesetzt. Das zeigt die Studie des deutschen Industrie- und Handelskammertags von 2017.

Es fehlen die Bewerbungen

Doch was sind die Gründe für die vielen unbesetzten Ausbildungsplätze? Der Hauptgrund für das Nichtbesetzen von Ausbildungsplätzen ist, dass den Unternehmen keine geeigneten Bewerbungen vorlagen. Rund 68 Prozent der Betriebe haben dieses Problem. 26 Prozent der Unternehmen erhielten überhaupt keine Bewerbungen. Zudem erschweren der demografische Wandel und der Trend zum Studium die Situation.

Die Folgen des Fachkräftemangels

Das bleibt nicht ohne Folgen. Schon jetzt wirkt sich der Fachkräftemangel auf die Unternehmen aus. Die fehlenden Azubis von heute sind fehlende Fachkräfte von morgen. Vor allem mittelständische Unternehmen haben mit den Resultaten zu kämpfen. Wie das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der DZ Bank zeigt, hatten bereits 28 Prozent der befragten Unternehmen Umsatzeinbußen. Außerdem mussten Aufträge abgelehnt werden, weil es nicht genügend Mitarbeiter gab, um diese auszuführen. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen eingeschränkt. Auch auf die Innovationsfähigkeit der Unternehmen wirkt sich der Fachkräftemangel aus. Wenn keine Spezialisten vorhanden sind, werden keine neuen Ideen vorangetrieben.

Zukunftssäule mit Digitalscreen

Erste Lösungsansätze

Die Unternehmen versuchen den rückläufigen Zahlen der Lehrlinge durch verschiedene Herangehensweisen, wie beispielsweise dem Angebot von Praktika oder der Kooperation mit Schulen entgegen zu wirken. Eine gezielte Information über die duale Ausbildung an Schulen kann den Schülerinnen und Schülern verschiedene Perspektiven aufzeigen und helfen, die Vorstellungen an die Berufswelt und den Anforderungen an die Ausbildung zu schärfen. Denn oft haben die SchülerInnen keine oder nur verschwommene Vorstellungen von der Berufswelt. Viele Ausbildungsberufe sind außerdem nicht so bekannt wie andere. Die SchülerInnen kennen somit nicht die gesamte Bandbreite ihrer Möglichkeiten. Dabei helfen können die Zukunftssäulen der DSA youngstar. Sie unterstützen die SchülerInnen bei dem Berufsorientierungsprozess und bieten Unternehmen die Möglichkeit, direkt in Schulen präsent zu sein und ihr Unternehmen zu präsentieren.

Auch die Erschließung neuer Zielgruppen, wie z. B. StudienabbrecherInnen, soll dazu beitragen, neue Bewerber zu finden und als Auszubildende zu gewinnen. Laut der DIHK-Studie bricht jeder dritte Bacheloranfänger sein Studium ab. Doch wäre es nicht sinnvoller, Studienabbrüchen durch eine Verbesserung der Berufsorientierung an Schulen entgegen zu wirken?

 

 

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