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Mai 28, 2015 Comments (0) Wettbewerbe

Die „Jugend forscht“ seit einem halben Jahrhundert

Der Wettbewerb für Nachwuchstüftler wird in diesem Jahr 50. 1065 wurde der Wettbewerb zu Naturwissenschaften und Technik vom Stern-Chefredakteur Henri Nannen ins Leben gerufen. Mehr als 220.000 Schülerinnen und Schüler haben sich seit dem Gründungsjahr ihre Erfindungen eingereicht.

„Jugend forscht“ besteht aus drei Ebenen: Dem Regionalwettbewerb, dem Landeswettbewerb und dem Bundeswettbewerb. Zum Jubiläumsjahr meldeten sich in Deutschland insgesamt rund 11.000 junge Tüftler für den Wettbewerb an. Allein für das Bundesland Hamburg liegen in diesem Jahr fast 600 Anmeldungen vor. Zur Feier des Tages stellen wir aus jedem Jahrzehnt eine besonders skurrile Erfindung vor.

  • Guppydressur: 1966 fand die damals 19-Jährige Berlinerin Christa Dogs heraus, dass die beliebten Aquarienfische imstande sind Formen wie Dreiecke und Quadrate voneinander zu unterscheiden. Die Fische ließen sich so dressieren, dass sie sich in ihrem Verhalten nach bestimmten geometrischen Formen richteten, die man ihnen ins Aquarium hing.

 

  • Macht Schule krank? 1976 fragte sich das Folke Schriever, ein Gymnasiast aus Kaiserslautern. Er fand heraus, dass über 90 Prozent der befragten Schüler über Beschwerden wie beispielsweise Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Kreislaufbeschwerden klagten, die mit der Schule zusammenhängen. Na, da hat sich bis heute ja nichts geändert.

 

  • Projekt Zauberwürfel: 1987 reichte es den Brüdern Daniel (21) und Felix Scharstein (20) aus Nordrhein-Westfalen mit der Knobelei um den Rubik’s Cube. Sie erfanden kurzerhand eine Würfelkorrekturmaschine, die den Würfel in wenigen Minuten in seine Endstellung zurückdreht.

 

  • Der Videorekorder, der mitdenkt: 1993 entwickelten die Zwillinge Jochen und Jürgen Scherschmidt (17) aus München ein Zusatzteil für den Videorecorder. Ihr System ermittelte den unbespielten Platz auf einer Kassette. Achja, Videokassetten…

 

  • Die perfekte Flugbahn des Tischtennisballs errechneten 2006 Johannes Burkart (19) und Alexander Joos (19) aus Lörrach. Sie wollten wissen, wie Profis es schaffen den Ball perfekt auf der Tischkante zu platzieren.

 

  • Die Bienenschätzungs-App. Willkommen im Zeitalter der Digital Natives. 2014 hatte der 15-Jährige Hobbyimker aus Solingen genug davon, ständig sein Bienenvolk zu zählen. Also entwickelte er einfach eine App, die das für ihn übernahm.

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