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November 21, 2017 Comments (0) News

Das Jugendwort des Jahres 2017 – „I bims“

Jugendwort des Jahres

Letzten Freitag war es wieder so weit – zum zehnten Mal wurde das Jugendwort des Jahres vom Langenscheidt-Verlag gekürt. Aus insgesamt 30 Wörtern hat sich „I bims“ durchgesetzt. Doch was genau bedeutet das eigentlich?

Die Bedeutung von „I bims“

„I bims“ bedeutet „Ich bin“ oder auch „Ich bin’s“. Es ist somit nichts weiter als eine falsch geschriebene Form von „Ich bin“. Gewählt wurde das Jugendwort des Jahres von einer 20-köpfigen Jury, bestehend aus Sprachwissenschaftlern, Bloggern und YouTubern. Bewertet wurden unter anderem die Kreativität, die Häufigkeit der Benutzung und die Originalität der verschiedenen Wörter.

In einer Online-Abstimmung konnten die Nutzer vorab für ihre Favoriten abstimmen. Insgesamt wurden rund eine Million Stimmen abgegeben – laut dem Langenscheidt- Verlag so viele wie noch nie. Neben „I bims“ schafften es unter anderem „napflixen“, „Teilzeittarzan“ und „Noicemail“ in die Top 10. Sie verstehen nur noch Bahnhof? – Eine „Noicemail“ ist eine nervige Sprachnachricht, ein „Teilzeittarzan“ beschreibt jemanden, der sich affig verhält und man „napflixt“, wenn man ein Nickerchen, während eines Filmes macht.

Das Jugendwort als politisches Statement

Bringt man die diesjährige Entscheidung der Jury mit dem Markenrechtseintrag der Registernummer 302017012850 zusammen, ist der Jury mit ihrer Entscheidung erstmalig auch ein politisches Statement geglückt.

Die SchrittMedia GmbH aus Lünen hat diesen Sommer die Wortmarke „I BIMS“ eintragen lassen. Anfang Dezember soll diese im Markenblatt veröffentlicht werden. Mit der Wahl von „I bims“ zum Jugendwort des Jahres positioniert die Jury sich somit deutlich gegen den Versuch Sprache markenrechtlich besitzen und vermarkten zu wollen.

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